Gaff nicht in den Himmel

„Gaff nicht in den Himmel“

Chorkonzert

des Evangelischen Kirchenchors

mit modernem Orchester

und Solisten

 

 

Luthers geistliche Entwicklung und somit die Grundlagen des christlichen Glaubens, wird mit vielen aktuellen Bezügen unterhaltsam nachvollzogen in:

  • Schwungvollen Liedern
  • Interessanten Texten
  • Bewegenden Musikstücken

Das Stück wurde 2016 Dieter Stork (Text) und Matthias Nagel (Musik) geschaffen.

Samstag, 11. November 2017, 18 Uhr

Evangelische Kirche Schaafheim

Eintritt frei

 

 

 

Martin Luther

Reformation heute:

Der Chor wird unterstützt durch das Orchester und ergänzt durch Solisten und Sprechszenen. Geplant ist ein Orchester mit Klavier, E-Bass, Schlagzeug, Gitarre, Bläsern…

 

 

 

 

 

Und für alle, die etwas mehr wissen wollen:

„Gaff nicht in den Himmel“ erklingt in Schaafheim

Was würde Martin Luther zur heutigen gesellschaftlichen Situation sagen? In seinen reformatorischen Bestrebungen hat er vor 500 Jahren nicht nur die Verhältnisse in der Kirche angeprangert, sondern auch die weltlichen, sozialen Missstände scharf kritisiert. Aus diesen Gedanken heraus ist das Lied-Oratorium „Gaff nicht in den Himmel“ mit dem Untertitel „Martin Luther – Reformation heute“ entstanden, das am Samstag, 11. November 2017, dem Namenstag Martin Luthers, um 18 Uhr in der evangelischen Kirche Schaafheim aufgeführt wird. Es singt der Kirchenchor, verstärkt durch einige Projektmitglieder. Ein Instrumental-Ensemble begleitet ihn und zwei Sprecher tragen im Wechsel mit dem Chorgesang Szenengespräche vor. Die Leitung hat Roger Fleckenstein. Der Eintritt ist frei, eine Kollekte wird erbeten.

Professor Matthias Nagel, Beauftragter für Popularmusik der Evangelischen Kirche von Westfalen, hat es zum Reformationsjubiläum 2017 komponiert, Dieter Stork, Pfarrer i. R., Bünde, schrieb das Libretto, Szenengespräche und Liedtexte. Mit eingängigen und teils modernen Texten wird Luthers Anliegen eindrucksvoll in unsere Zeit gezogen. Uraufführung war am 10.November 2016 in Hagen (Westfalen).

Das Lied-Oratorium ist ein Werk für zwei Sprecher, zwei Solisten (Mezzosopran und Bariton), Chor und ein Instrumental-Ensemble. Es singt der Kirchenchor, der sich für dieses Oratorium um einige Stimmen verstärkt hat. Die Leitung hat Roger Fleckenstein.

Seit April proben die Mitglieder des Chores und die Musiker und sie werden vielfältige Kompositionen zwischen mittelalterlicher Musik und modernem Pop als Einheit präsentieren. Unterstützt durch die interessanten Wortbeiträge, die markante Wegpunkte im Leben des Reformators und seiner Frau Katharina beschreiben, thematisieren die Sängerinnen und Sänger das Auf und Ab in Luthers Werdegang. Da sind schwermütige Töne zu Luthers Bedrängnis durch die Reichsacht zu hören, es geht bedächtig zu, wenn Luthers Gefühlswelt beschrieben wird, oder auch einfach nur schrill, dissonant und fast experimentell, wenn vom mehrstimmigen Gesang auch mal in Sprechgesang im Stakkato gewechselt wird, um entsprechende Lebensphasen musikalisch darzustellen. Es werden Klassiker wie „Ein feste Burg ist unser Gott“ erklingen, aber auch kritische Betrachtungen der Reformation nicht außer Acht gelassen. Hoch interessant sind die Bezüge auf unsere moderne Zeit, in der viele Parallelen zur der Zeit vor 500 Jahren zu finden sind.

Das eine oder andere bekannte Kirchenlied bekommt neue und frische Farbe. Beginnend mit einer Komposition um den triumphalen Choral „Christ ist erstanden“, erklingt zum Ende hin als Höhepunkt die Kernaussage des Titels, wo es heißt: „Gaff nicht in den Himmel! Wenn du mir dienen willst, sollst du mich nicht unter den Engeln suchen. Ich werde zu dir ins Haus kommen.“

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